
Undead Labs laut Berichten wegen Kürzungen bei Xbox‑Studios von Schließung bedroht
Berichten zufolge könnte Microsoft Undead Labs nach Ende seines Geschäftsjahres abstoßen, wenn kein Käufer gefunden wird, was die Zukunft von State of Decay 3 in Frage stellen würde. Weitere Xbox‑First‑Party‑Studios wurden ebenfalls mit möglichen Schließungen oder Verkäufen in Verbindung gebracht.
Berichte über geplante Großentlassungen in Microsofts Xbox‑Division enthalten Gerüchte, dass First‑Party‑Studios wie Double Fine, Compulsion Games und Ninja Theory verhandeln, um eine vollständige Schließung zu vermeiden. Nun berichten GamesBeat und Windows Central, dass Undead Labs zu den Studios gehören könnte, die Microsoft nach Ende seines Geschäftsjahres am 30. Juni abstoßen könnte.
Besonders bemerkenswert ist dieser Schritt, weil Xbox kürzlich State of Decay 3 mit einem neuen Trailer beworben hat; man geht davon aus, dass das Spiel fast fertig ist, und seine Veröffentlichung wäre ungewiss, sollte Undead Labs geschlossen werden.
Jason Schreier von Bloomberg bestätigte Undead Labs nicht konkret, schrieb aber, es sei „möglich (wenn nicht wahrscheinlich) ... dass einige der zur Schließung vorgesehenen Studios ausgegliedert und wieder in die Unabhängigkeit ihrer Führung überführt werden, was potenziell einige Arbeitsplätze retten könnte.“
Einige Entlassungen erscheinen dennoch unvermeidlich. Derzeit wird State of Decay 3 für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC im Jahr 2027 erwartet, und Entwickler aus verschiedenen Xbox‑Studios haben Microsoft vor möglichen Kürzungen in diesem Sommer um Entlassungsschutz gebeten.


