
Thanks for the Soup hat mir in einem Horrorspiel seit Langem am meisten Spaß gemacht – und das dank Brokkoli
Brokkolisamen + mittlerer Dünger = Geld.
Ich bin ohne große Erwartungen in die immersive Horror-Simulation Thanks for the Soup gegangen und wurde am Ende von organischem Brokkoli-Anbau besessen. Das Spielprinzip ist simpel: Von 17 Uhr bis 1 Uhr lieferst du Suppe an Gäste, die durch eine vage Ausgangssperre oder volle Terminkalender im Haus festsitzen. Bestellungen zu erfüllen bringt Geld ein, das du für Essen, Angeln oder Landwirtschaft ausgeben kannst. Ich steckte meinen Lohn in ein kleines Bio-Brokkoli-Beet, und der Lieferrundgang wurde zum Nebenverdienst.
Die Stadt ist unheimlich: Die Bewohner sind seltsam, die Nächte werden sehr dunkel, es tauchen zufällige Lichtblitze und dichter weißer Nebel auf, und manchmal erlebt man eine himmlische Vision. Das Radfahren zwischen den Häusern wirkt seltsamerweise friedlich, wenn ich mich auf meine Pflanzen konzentriere. Außerdem fand ich in der Stadt fünf Pilzarten und aß sie im Namen der Wissenschaft (und der Landwirtschaft) alle; einer davon, der Zuzu mushroom, zerstörte meine Tiefenwahrnehmung völlig.


