
Spiel diesen spannungsgeladenen, etwa zweistündigen Horror über den Abstieg in die Hölle mit Greifhaken
Idols of Ash kostet $3, hat über 2.000 „Overwhelmingly Positive“-Bewertungen auf Steam und gehört bislang zu meinen Favoriten 2026.
Idols of Ash wirkt zunächst wie ein weiteres Low-Poly-First-Person-Horrorspiel, spielt sich aber eher wie ein Kletterspiel. Ich treffe eine namenlose Protagonistin am Rand eines bodenlosen Schachts und soll dessen Grund erreichen. Zuerst springe ich von Sims zu Sims wie in jedem First-Person-Spiel – denk an einen Brunnen oder das Innere eines riesigen Baumes – doch das Spiel ruft oft FromSofts wiederkehrendes Miyazaki-Motiv hervor: vorsichtig in einen Abgrund zu fallen, der sich weiter unten immer weiter öffnet. Die Stimmung ist melancholisch-düster, bis sie in hautkriechenden Schrecken umschlägt. Die Kernmechanik ist ein Greifhaken: Hake dort ein, wo du stehst, um dich bis zur maximalen Seillänge abzusenken, oder lass dich fallen und klammere dich während des Falls an eine Oberfläche. Du kannst schwingen, um Schwung für weite Sprünge aufzubauen. Ich habe das langsam gelernt; die Bewegung wird ausdrucksstärker, je mehr man sie verwendet. Dann tauchte von oben ein riesiger Hundertfüßer auf und halbierte mich – Game Over.


