
WoW kann private Server schließen – das MMO-Genre steckt trotzdem in Schwierigkeiten
Private Server sind ein Symptom, nicht die Ursache. Rechtliche Schritte gegen sie mögen gerechtfertigt sein, aber Entlassungen und das Ausbleiben neuer, erfolgreicher MMOs deuten auf ein tieferliegendes Problem in der Branche hin.
Das ist Terminally Online, PC Gamers zweiwöchentliche MMO-Kolumne. Ich nehme gleichzeitig zwei Blickwinkel ein: Der rationale Blick versteht die rechtlichen Realitäten rund um private Server und warum viele von ihnen nicht nachhaltig sind; der andere Blick ist düster hinsichtlich des Zustands des Genres. Einige Projekte, wie TurtleWoW, gingen Risiken ein – einen Cashshop auf einer gestohlenen IP zu betreiben, konnte nie sicher sein. Aber das größere Problem ist klar: MMOs altern, Neuzugänge sind selten, und neue Titel scheitern oder werden eingestellt. Ich sprach Anfang dieses Monats mit Raph Koster über die karge Lage der Branche, und Jack Emmert hat ähnliche Bedenken geäußert. Einige Indies, etwa Project Gorgon, schlagen sich gut, aber die großen Kracher kehren einfach nicht zurück.


