
Eine Soulslike‑Demo, die nicht von FromSoftware stammt, hat mich endlich überzeugt
Ich zu meiner Verlobten, als ich Prison of Husks erreiche: "Das ist das Prison of Husks."
Ich bin ein FromSoftware‑Fan, der normalerweise andere Soulslike‑Spiele links liegen lässt. Abgeferntere Interpretationen wie Lunacid oder Mina the Hollower kann ich genießen, aber Spiele wie Lies of P oder Nioh landen für mich in einem unheimlichen Tal. Die Demo von Prison of Husks auf Steam hat mich jedoch umgestimmt. Sie lädt wegen Kamera, Steuerung und generellem Vibe zu Vergleichen ein, ist aber unterschiedlich genug, um für sich allein zu stehen.
Ich liebte die kompromisslose PS1‑Ästhetik — erzwungenes 4:3‑Seitenverhältnis, standardmäßig 640×480 und klobige Konsolen‑Menüs — die eher gefühlvoll retro als trendgetrieben wirkt. Sie mischt Leveldesign im Stil von Demon's Souls mit Sekiro‑ähnlichem Kampf und einigen eigenen, einzigartigen Akzenten. Ich habe einen Miniboss immer wieder mit perfektem Blocken pariert, bis ich ihn schließlich besiegte.
Es ist nicht perfekt — die Parierfenster fühlten sich manchmal eng an und es fehlt die klare Rückmeldung bei Betäubungen, die Sekiro bietet — aber das Kampfsystem ist befriedigender als das der meisten schwächeren Sekiro‑Imitate. Die Atmosphäre trifft genau dieses graue, hochaufragende gotische Gefühl, das ich mit Demon's Souls (und in geringerem Maße Dark Souls 1) verbinde.


